2019 Unesco-Jahr der indigenen Sprachen

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Bei der offiziellen Auftaktveranstaltung in Paris am 28. Jänner hielt Michel Kenmogne, der Leiter von SIL International (Partnerorgansation von Wycliff), eine Ansprache.

„Wenn wir von Sprachen reden, geht es nicht nur um Zeichen und Symbole“, sagte er, „es geht um reale Menschen.“

Das folgende SIL-Video gibt einen Eindruck von der Sprachenvielfalt der Welt – und von den Menschen, die diese Sprachen sprechen:

Mit den Kirchen vor Ort zusammenarbeiten

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Einen guten Einblick in den möglichen Ablauf von Bibelübersetzung in Zusammenarbeit mit Kirchen vor Ort gibt das folgende Video von Wycliffe-USA:

https://www.youtube.com/watch?v=JGPCl1FbIU8

Wie Sprachforschung Menschen hilft

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Eine wichtiger Teil von Entwicklungszusammenarbeit ist Sprachforschung / Sprachentwicklung. Das erschließt sich vielleicht nicht auf den ersten Blick – aber auf den zweiten.
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Leben, Lachen, Lernen am „Two Week Stint“ 2018

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Im Juli trafen 13 junge Erwachsene auf dem christlichen Freizeitzentrum Schloss Klaus in Oberösterreich ein, um am „Two Week Stint“ teilzunehmen. Ihr Wunsch? Mehr über die Arbeit von Wycliff zu erfahren, und sich zu orientieren, ob Gott sie womöglich zum Einsatz in ein anderes Land beruft.

Die von Wycliff-England veranstaltete Freizeit bot dazu reiche Gelegenheit. Thematisch abwechslungsreiche Vorträge verliehen vagen Schlagwörtern zur Wycliff-Arbeit ein konkretes Gesicht genauer gesagt: viele Gesichter.

Mitarbeiter von Wycliff-Österreich, -­Schweiz und -England berichteten von ihren Einsätzen und Projekten, an denen sie beteiligt waren/sind, etwa in der Demokratischen Republik Kongo und der Zentralafrikanischen Rebublik in Afrika oder in Papua-Neuguinea im Pazifischen Raum, …
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Den richtigen Platz finden

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2003 reifte in uns die Gewissheit, dass wir die Arbeit von Wycliff nicht nur wie bisher von zu Hause aus mit Gebet und Gaben unterstützen, sondern in Zukunft selber im Ausland tätig sein könnten. Nun wollten wir herausfinden, wo wir uns mit unseren Begabungen und Stärken, aber auch unseren Limits und Schwächen einbringen könnten.
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Gemeinsam Sprache entwickeln

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2017 überarbeitete ich einen Rechtschreibführer der Nchane-Sprache. Er war in sehr technischer Sprache ­geschrieben, doch nun ist er für alle Nchane-Sprecher gut verständlich. Wie bin ich vorgegangen? Weiterlesen »

Sprachforschung macht Schule!

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Die Mixtek-Variante, in der wir arbeiten, wird von etwa 10 000 Menschen im Süden Mexikos gesprochen. Theoretisch ist in den Grundschulen Unterricht in der Muttersprache vorgesehen, doch offizielles Unterrichtsmaterial existiert nur auf Spanisch. Als wir anfingen, dort zu arbeiten, wurde Mixtek noch nicht einmal geschrieben.

Deshalb haben wir uns von Anfang an bemüht, mit den Lehrern zusammenzuarbeiten. Weiterlesen »

Unser Konzept für Kindergärten im Zayse-Gebiet

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Zayse-Kindergarten in ÄthiopienEin Freund von uns hat in Äthiopien fünf private Kindergärten gefördert. Kinder, die diese Kindergärten besuchten, hatten es später in der Volksschule leichter als ihre Mitschüler.

In diesen Kindergärten wurde spielerisch mit Lern­materialien unterrichtet, ein hier eher ungebräuch­liches Konzept. Vielen Standardkindergärten steht nur eine Schultafel und Kreide zur Verfügung.

Das Erfolgsrezept unseres Freundes hat uns inspiriert, und so haben wir es weitgehend übernommen. Im Rahmen des Zayse-Sprachprojektes fördern wir schon eine Weile drei Kindergärten, in denen auch, wie hier ­üblich, einiges an Grundschulwissen vermittelt wird. Weiterlesen »

Was mich an meiner Arbeit fasziniert

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2008, vor 10 Jahren, setzte ich meinen Entschluss in die Tat um und reiste nach Tansania. Seitdem untersuche ich die Sprachsituation von Sprachgruppen in Tansania und Uganda. Was bewegt mich, mich weiter in der Spracherkundung einzusetzen? Weiterlesen »

Dankbar für einen Meilenstein

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Für einen langjährigen Einsatz braucht es Durchhalte­vermögen. Dabei helfen ermutigende Meilensteine – wie unsere Lesefibel.

Doppelseite einer Lesefibel: Menschen und Tiere, die laufenLesen ist fundamental für die weitere Schulbildung. Es ist in der Regel einfacher, in der Muttersprache lesen zu lernen, als in einer Fremdsprache, die man sich erst aneignen muss.

Lesefibeln können nicht einfach aus einer anderen Sprache übersetzt werden. Sie müssen für die jeweilige Sprache gezielt erstellt werden. Es gibt unterschiedliche Methoden Lesen zu lernen. Ein gutes System kann dem Schüler und Lehrer mitunter viele Monate mühsamen Übens ersparen. Weiterlesen »