GESUCHT: Berater(in) für Linguistik/Exegese in der Kaukasus-Region

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Können Sie sich vorstellen, mit Ihren Fähigkeiten einer Volksgruppe in der Kaukasus-Region zu dienen?

Weltkartenausschnitt, Kaukasus-Gebirge hervorgehobenUnsere Partnerorganisation SIL sucht eine(n) Berater(in) für Linguistik und Exegese für u.a. folgende Bereiche:

•  Erlernen einer Minderheitensprache und Kennenlernen der Kultur vor Ort
•  Sprachanalyse und Orthografie-Entwicklung
•  Schulung einheimischer Übersetzer
•  Exegetische Vorarbeit am Text
•  Überprüfen von Übersetzungsentwürfen und Vergleich mit dem Original

Leben Sie gerne in einem interkulturellen Umfeld, lieben Sie Sprachen und können Sie gut auf andere Menschen zugehen? Dann ist diese Aufgabe genau das Richtige für Sie!

Bei Interesse wenden Sie sich bitte an Sabine Oetzel.

GESUCHT: Webdesigner(in) für Eurasien

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Möchten Sie eine Webseite über die Menschen, Sprachen und Kulturen Eurasiens sowie über Sprachprojekte mitgestalten?

Unsere Partnerorganisation SIL-Eurasien sucht eine Person mit Erfahrung beim Designen und der Verwaltung von Webseiten. Hauptaufgaben sind:

•  Die Webseite von SIL-Eurasien ansprechender gestalten
•  Die Webseite von SIL-Eurasien laufend betreuen
•  Vorschläge einbringen, welche Inhalte erstellt werden sollen
•  Sicherstellen, dass die Webseite ihre Ziele erreicht:
––– Die Menschen, Sprachen und Kulturen Eurasiens feiern
––– Geschichten über Projekte auf passende Art und Weise bekannt machen
•  Das relevante Publikum erreichen
•  Feedback beantworten

Rahmenbedingungen:

•  Beginn mit einer Visionsreise in verschiedene Gebiete Eurasiens
•  Arbeit in Abstimmung mit dem Kommunikationsverantwortlichen von SIL-Eurasien
•  Die Arbeit ist von jedem Wohnort aus möglich, die anderen Teammitglieder sind jedoch in Europa stationiert
•  Bewerber aus Europa werden bevorzugt
•  Dauer: von Kurzzeit (6+ Monate) bis unbegrenzt

Wäre diese Stelle etwas für Sie? Melden Sie sich bei Sabine Oetzel.

GESUCHT: Mitarbeiter(in) für Alphabetisierung in Zentral-/Osteuropa

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Möchten Sie in Zentral- oder Osteuropa mit Roma-Familien und -Gemeinschaften zusammenarbeiten, und Kindern und Erwachsenen durch Bildungsprogramme und Lese- und Schreibunterricht bessere Chancen eröffnen?

Weltkartenausschnitt, Zentral- und OsteuropaMehrsprachige Bildung und die Fähigkeit, zu lesen und zu schreiben, können für das oft benachteiligte Volk der Roma einen großen Unterschied machen. Darum werden Alphabetisierungsmitarbeiter gesucht, die sich mit Leidenschaft, Sozialkompetenz, Kreativität und Durchhaltevermögen vor allem in folgenden Bereichen einsetzen:

  Mithilfe bei Workshops/Lerngelegenheiten für Kinder und Erwachsene
•  Beziehungsbau und Zusammenarbeit mit Lehrern und Vertretern
   von Mehrsprachen-Initiativen
•  Erforschen der aktuellen Bildungspraxis
•  Mithilfe beim Planen und Umsetzen von Aktivitäten und Programmen
•  Einsatz für die Sprache und Kultur der Roma

Bei Interesse wenden Sie sich bitte an Sabine Oetzel.

GESUCHT: Mitarbeiter(in) für Kurzzeiteinsatz in Burkina Faso

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Sprechen Sie Französisch auf Universitätsniveau und möchten neue Erfahrungen machen?

Unsere Partner in Burkina Faso ­würden sich freuen, wenn Sie kommen und einem einheimischen Übersetzungsteam bei der Produktion von biblischen Büchlein und anderem Lesematerial helfen.

Dauer: drei bis zwölf Monate.

Wenn Sie dieser Kurzzeit-Einsatz interessiert, wenden Sie sich bitte über unser Kontaktformular an Sabine Oetzel.

GESUCHT: Linguist(inn)en als Wegbereiter in Mexiko

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Wollen Sie Wegbereiter sein? Fünf Jahre oder mehr Ihres Lebens in Mexiko investieren?

Weltkartenausschnitt mit Mexiko hervorgehobenIn vielen mexikanischen Sprachen wurden früher einmal Wörterbücher und eine Übersetzung des Neues Testaments erstellt, heute jedoch gibt es keine aktiven Mitarbeiter für Sprachentwicklung, Bildungsarbeit und Bibelübersetzung mehr in diesen Sprachen.

Sprecher der Sprachgruppen haben um Unterstützung in sprachlichen Angelegenheiten gebeten – in Bereichen wie Leseunterricht, Ausbildung von Lehrern, Übersetzung des Alten Testaments, der Übersetzung anderer Texte, …

Unsere Partnerorganisation SIL in Mexiko sucht daher dringend „allgemeine Sprachwissenschaftler“ (general linguists), die bereit sind, eine Sprache zu erlernen und dann die Sprecher mehrerer verwandter Sprachen beratend zu unterstützen.

Bei Interesse wenden Sie sich bitte an Sabine Oetzel.

Experience Wycliffe 2020

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Die englischsprachige Wycliff-Infofreizeit findet auch 2020 wieder auf Schloss Klaus statt:
von Dienstag, 7. – Freitag, 17. Juli 2020.

Am zweiten Veranstaltungsort, dem YWAM-Zentrum Burtigny in der Schweiz,
wird die Freizeit zweisprachig auf Englisch und Französisch angeboten:
von Sonntag, 19. bis Mittwoch, 29. Juli 2020.

Nähere Infos: www.wycliffe.org.uk/get-involved/events/experience

Zur Anmeldung für Teilnehmer aus Österreich

Wie die Übersetzung der Bibel die tatarische Sprache bereichert

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Zum englischen Originalartikel von SIL, einer Partnerorganisation von Wycliff:
https://eurasia.sil.org/topics/translation/the_tatar_bible

Tartarisches Mädchen in weiß-hellblauem Kostüm vor weiß-rot-goldenem Hintergrund streckt die Arme zur Seite, hat die Augen geschlossen.
Foto: Michael Greed, SIL

Kasan, die Haupstadt von Tatarstan, liegt am Ufer der Wolga im europäischen Russland. Als 1994 ein Institutsleiter der dortigen Akademie der Wissenschaften eine Übereinkunft mit dem Institut für Bibelübersetzung in Moskau unterzeichnete, tat er es, weil er die Bibel als Werk der Weltliteratur erkannte
und glaubte, dass eine Sprache ohne sie verarmt ist.

Über 20 Jahre harter Arbeit später hat die Bibel auf Tatarisch die lexikalischen und semantischen Möglichkeiten der Sprache bereichert und ihre Kapazität vergrößert, eine Vielzahl von Begriffen und Konzepten auszudrücken. Weiterlesen »

Durch Workshops zum bewussten Sprachgebrauch

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Menschen bewusst zu machen, wie sie Sprachen verwenden, ist ein wichtiger Teil unserer Arbeit. Warum?

Die Welt ist kleiner und vernetzter geworden. Fast alle Minderheitensprachgruppen sind heute bis zu einem gewissen Grad mehrsprachig und stehen unter Druck, ihre traditionelle Sprache und Identität aufzugeben. Der Verlust einer Sprache bedeutet den Verlust von Möglichkeiten, über wertvolle Wissensbestände zu sprechen, z.B. traditionelle Handwerke. Das Erlernen einer anderen Sprache bedeutet, neues Wissen zu erwerben. Weiterlesen »

Ganzheitlich füreinander da sein

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Ein weißes Auto ragt schräg über den Rand einer Stein-Sandstraße. Es ist per Seil mit einem roten Auto verbunden. Mehrer Männer stehen rundherum und sehen zu.„Wenn ein Bruder oder eine Schwester
ohne Kleidung sind
und ohne das tägliche Brot
und einer von euch zu ihnen sagt:
„Geht in Frieden,
wärmt und sättigt euch!“,
ihr gebt ihnen aber nicht
was sie zum Leben brauchen –
was nützt das?“

Jakobusbrief 2, 15-16

Die Mixteken leben von dem, was sie selbst anbauen. Hungerzeiten sind keine Seltenheit, und Geld kann man eigentlich nur in der Fremde verdienen. Auch sind sie noch immer recht isoliert: Um in das Dorf zu kommen, in dem wir immer wieder arbeiten, muss man 100 km auf unbefestigten Straßen fahren!

Unter solchen Umständen kann man als Christ weder glaubwürdig noch mit sich selbst im Reinen leben, wenn man den Menschen nicht in allen Bereichen hilft, wo es möglich und notwendig ist. So haben wir im Dorf eine gut gefüllte Haus­apotheke und im Lauf der Jahre so manche Mixteken mit Verbänden, Schmerzmitteln, Wurmkuren und Kamillentee – kurz gesagt, medizinisch – versorgt. Einmal habe ich einen Jungen mit Schädelbruch ins nächste Krankenhaus gefahren, weil gerade kein anderes Auto vor Ort war – sieben Stunden Fahrt! Weiterlesen »

Tauschen statt kaufen

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Nein, so wie ihr würde ich nicht leben wollen!“ Unser Nachbar auf der Insel Saliba, ein älterer Herr, war entsetzt. Ich hatte ihm erzählt, dass wir in Österreich die allermeisten Dinge kaufen und dass Besitzrechte für uns wichtig sind. Dass man nicht einfach irgendwo im Wald einen Baum fällen oder den Kürbis aus Nachbars Garten nehmen kann, das sehen die Saliba auch so. Der große Unterschied aber ist, dass die Saliba im ihren Dörfern weitgehend ohne Geld leben können. Weiterlesen »