Durch Workshops zum bewussten Sprachgebrauch

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Menschen bewusst zu machen, wie sie Sprachen verwenden, ist ein wichtiger Teil unserer Arbeit. Warum?

Die Welt ist kleiner und vernetzter geworden. Fast alle Minderheitensprachgruppen sind heute bis zu einem gewissen Grad mehrsprachig und stehen unter Druck, ihre traditionelle Sprache und Identität aufzugeben. Der Verlust einer Sprache bedeutet den Verlust von Möglichkeiten, über wertvolle Wissensbestände zu sprechen, z.B. traditionelle Handwerke. Das Erlernen einer anderen Sprache bedeutet, neues Wissen zu erwerben. Weiterlesen »

Ganzheitlich füreinander da sein

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Ein weißes Auto ragt schräg über den Rand einer Stein-Sandstraße. Es ist per Seil mit einem roten Auto verbunden. Mehrer Männer stehen rundherum und sehen zu.„Wenn ein Bruder oder eine Schwester
ohne Kleidung sind
und ohne das tägliche Brot
und einer von euch zu ihnen sagt:
„Geht in Frieden,
wärmt und sättigt euch!“,
ihr gebt ihnen aber nicht
was sie zum Leben brauchen –
was nützt das?“

Jakobusbrief 2, 15-16

Die Mixteken leben von dem, was sie selbst anbauen. Hungerzeiten sind keine Seltenheit, und Geld kann man eigentlich nur in der Fremde verdienen. Auch sind sie noch immer recht isoliert: Um in das Dorf zu kommen, in dem wir immer wieder arbeiten, muss man 100 km auf unbefestigten Straßen fahren!

Unter solchen Umständen kann man als Christ weder glaubwürdig noch mit sich selbst im Reinen leben, wenn man den Menschen nicht in allen Bereichen hilft, wo es möglich und notwendig ist. So haben wir im Dorf eine gut gefüllte Haus­apotheke und im Lauf der Jahre so manche Mixteken mit Verbänden, Schmerzmitteln, Wurmkuren und Kamillentee – kurz gesagt, medizinisch – versorgt. Einmal habe ich einen Jungen mit Schädelbruch ins nächste Krankenhaus gefahren, weil gerade kein anderes Auto vor Ort war – sieben Stunden Fahrt! Weiterlesen »

Tauschen statt kaufen

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Nein, so wie ihr würde ich nicht leben wollen!“ Unser Nachbar auf der Insel Saliba, ein älterer Herr, war entsetzt. Ich hatte ihm erzählt, dass wir in Österreich die allermeisten Dinge kaufen und dass Besitzrechte für uns wichtig sind. Dass man nicht einfach irgendwo im Wald einen Baum fällen oder den Kürbis aus Nachbars Garten nehmen kann, das sehen die Saliba auch so. Der große Unterschied aber ist, dass die Saliba im ihren Dörfern weitgehend ohne Geld leben können. Weiterlesen »

Büchlein für die Saliba-Kinder

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Eine Reihe Kinder mit schwarzen Haaren und mittelbraunem Hautton in leuchtend-hellgrünen T-Shirts, drei von ihnen halten Geschichtenhefte in rosa, orange und hellgrün. Sie sitzen auf knallroten PlastiksesselnUm Kindern den Schuleinstieg zu erleichtern, wird in den ­Elementary Schools in Papua-Neuguinea teilweise in der Muttersprache unterrichtet. Offizielle Schul­bücher dafür gibt es keine. Hier konnten wir helfen. Weiterlesen »

Die Sprache der Kultur sprechen

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Häuser zwischen Palmen„Meine Freunde, da Gott uns so sehr geliebt hat, sind auch wir verpflichtet, einander zu lieben.“ 1. Joh 4, 11
Wie aber können wir Menschen aus anderen Kulturen unsere Wertschätzung und Liebe zeigen? Wenn Menschen aus unterschiedlichen Hintergründen aufeinandertreffen, ist es nicht immer leicht, diese Liebe auch durch unser Verhalten auszudrücken. Weiterlesen »

2019 Unesco-Jahr der indigenen Sprachen

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Bei der offiziellen Auftaktveranstaltung in Paris am 28. Jänner hielt Michel Kenmogne, der Leiter von SIL International (Partnerorgansation von Wycliff), eine Ansprache.

„Wenn wir von Sprachen reden, geht es nicht nur um Zeichen und Symbole“, sagte er, „es geht um reale Menschen.“

Das folgende SIL-Video gibt einen Eindruck von der Sprachenvielfalt der Welt – und von den Menschen, die diese Sprachen sprechen:

Mit den Kirchen vor Ort zusammenarbeiten

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Einen guten Einblick in den möglichen Ablauf von Bibelübersetzung in Zusammenarbeit mit Kirchen vor Ort gibt das folgende Video von Wycliffe-USA:

https://www.youtube.com/watch?v=JGPCl1FbIU8

Wie Sprachforschung Menschen hilft

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Eine wichtiger Teil von Entwicklungszusammenarbeit ist Sprachforschung / Sprachentwicklung. Das erschließt sich vielleicht nicht auf den ersten Blick – aber auf den zweiten.
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Leben, Lachen, Lernen am „Two Week Stint“ 2018

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Im Juli trafen 13 junge Erwachsene auf dem christlichen Freizeitzentrum Schloss Klaus in Oberösterreich ein, um am „Two Week Stint“ teilzunehmen. Ihr Wunsch? Mehr über die Arbeit von Wycliff zu erfahren, und sich zu orientieren, ob Gott sie womöglich zum Einsatz in ein anderes Land beruft.

Die von Wycliff-England veranstaltete Freizeit bot dazu reiche Gelegenheit. Thematisch abwechslungsreiche Vorträge verliehen vagen Schlagwörtern zur Wycliff-Arbeit ein konkretes Gesicht genauer gesagt: viele Gesichter.

Mitarbeiter von Wycliff-Österreich, -­Schweiz und -England berichteten von ihren Einsätzen und Projekten, an denen sie beteiligt waren/sind, etwa in der Demokratischen Republik Kongo und der Zentralafrikanischen Rebublik in Afrika oder in Papua-Neuguinea im Pazifischen Raum, …
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Den richtigen Platz finden

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2003 reifte in uns die Gewissheit, dass wir die Arbeit von Wycliff nicht nur wie bisher von zu Hause aus mit Gebet und Gaben unterstützen, sondern in Zukunft selber im Ausland tätig sein könnten. Nun wollten wir herausfinden, wo wir uns mit unseren Begabungen und Stärken, aber auch unseren Limits und Schwächen einbringen könnten.
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