GESUCHT: Mitarbeiter(in) für Alphabetisierung in Zentral-/Osteuropa

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Möchten Sie in Zentral- oder Osteuropa mit Roma-Familien und -Gemeinschaften zusammenarbeiten, und Kindern und Erwachsenen durch Bildungsprogramme und Lese- und Schreibunterricht bessere Chancen eröffnen?

Weltkartenausschnitt, Zentral- und OsteuropaMehrsprachige Bildung und die Fähigkeit, zu lesen und zu schreiben, können für das oft benachteiligte Volk der Roma einen großen Unterschied machen. Darum werden Alphabetisierungsmitarbeiter gesucht, die sich mit Leidenschaft, Sozialkompetenz, Kreativität und Durchhaltevermögen vor allem in folgenden Bereichen einsetzen:

  Mithilfe bei Workshops/Lerngelegenheiten für Kinder und Erwachsene
•  Beziehungsbau und Zusammenarbeit mit Lehrern und Vertretern
   von Mehrsprachen-Initiativen
•  Erforschen der aktuellen Bildungspraxis
•  Mithilfe beim Planen und Umsetzen von Aktivitäten und Programmen
•  Einsatz für die Sprache und Kultur der Roma

Bei Interesse wenden Sie sich bitte an Sabine Oetzel.

GESUCHT: Linguist(inn)en als Wegbereiter in Mexiko

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Wollen Sie Wegbereiter sein? Fünf Jahre oder mehr Ihres Lebens in Mexiko investieren?

Weltkartenausschnitt mit Mexiko hervorgehobenIn vielen mexikanischen Sprachen wurden früher einmal Wörterbücher und eine Übersetzung des Neues Testaments erstellt, heute jedoch gibt es keine aktiven Mitarbeiter für Sprachentwicklung, Bildungsarbeit und Bibelübersetzung mehr in diesen Sprachen.

Sprecher der Sprachgruppen haben um Unterstützung in sprachlichen Angelegenheiten gebeten – in Bereichen wie Leseunterricht, Ausbildung von Lehrern, Übersetzung des Alten Testaments, der Übersetzung anderer Texte, …

Unsere Partnerorganisation SIL in Mexiko sucht daher dringend „allgemeine Sprachwissenschaftler“ (general linguists), die bereit sind, eine Sprache zu erlernen und dann die Sprecher mehrerer verwandter Sprachen beratend zu unterstützen.

Bei Interesse wenden Sie sich bitte an Sabine Oetzel.

Unser Konzept für Kindergärten im Zayse-Gebiet

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Zayse-Kindergarten in ÄthiopienEin Freund von uns hat in Äthiopien fünf private Kindergärten gefördert. Kinder, die diese Kindergärten besuchten, hatten es später in der Volksschule leichter als ihre Mitschüler.

In diesen Kindergärten wurde spielerisch mit Lern­materialien unterrichtet, ein hier eher ungebräuch­liches Konzept. Vielen Standardkindergärten steht nur eine Schultafel und Kreide zur Verfügung.

Das Erfolgsrezept unseres Freundes hat uns inspiriert, und so haben wir es weitgehend übernommen. Im Rahmen des Zayse-Sprachprojektes fördern wir schon eine Weile drei Kindergärten, in denen auch, wie hier ­üblich, einiges an Grundschulwissen vermittelt wird. Weiterlesen »

Was mich an meiner Arbeit fasziniert

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2008, vor 10 Jahren, setzte ich meinen Entschluss in die Tat um und reiste nach Tansania. Seitdem untersuche ich die Sprachsituation von Sprachgruppen in Tansania und Uganda. Was bewegt mich, mich weiter in der Spracherkundung einzusetzen? Weiterlesen »

Dankbar für einen Meilenstein

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Für einen langjährigen Einsatz braucht es Durchhalte­vermögen. Dabei helfen ermutigende Meilensteine – wie unsere Lesefibel.

Doppelseite einer Lesefibel: Menschen und Tiere, die laufenLesen ist fundamental für die weitere Schulbildung. Es ist in der Regel einfacher, in der Muttersprache lesen zu lernen, als in einer Fremdsprache, die man sich erst aneignen muss.

Lesefibeln können nicht einfach aus einer anderen Sprache übersetzt werden. Sie müssen für die jeweilige Sprache gezielt erstellt werden. Es gibt unterschiedliche Methoden Lesen zu lernen. Ein gutes System kann dem Schüler und Lehrer mitunter viele Monate mühsamen Übens ersparen. Weiterlesen »

Der „Two Week Stint“ kommt nach Österreich!

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Seit fünf Jahren veranstaltet ­Wycliff-England eine zwei­wöchige Infofreizeit, den „Two Week Stint“ in Frankreich. 2018 wird die Freizeit zum ersten Mal auch auf Schloss Klaus, Oberösterreich stattfinden. Junge Leute zwischen 18 und 30 Jahren, die sich über die Wycliff-Arbeit informieren möchten, sollten sich einen dieser Termine unbedingt vormerken.

Vortrag beim Two Week StintDer „Two Week Stint“ gibt jungen Menschen aus ganz Europa die Möglichkeit, zwei Wochen lang in die ­Wycliff-Arbeit hineinzuschnuppern. Die Freizeit ist besonders für Studenten und Akademiker ideal, um Neues zu lernen, im Glauben zu wachsen und auf Gottes Stimme zu hören.

Neben Lobpreis und Gebet wird es Infos zur Wycliff-Arbeit geben – je nach Veranstaltungsort mit unterschiedlichen Schwerpunkten. Die Teilnehmenden erfahren mehr über die großartigen Dinge, die Gott durch diese ­Arbeit bewirkt. An den Nachmittagen gibt es Zeit, um sich zu entspannen, die schöne Landschaft zu erkunden und andere Teilnehmer kennenzulernen.

Möchten Sie Näheres zur Wycliff-­Arbeit erfahren? Fragen Sie sich, ob Gott Sie möglicherweise in dieser ­Arbeit gebrauchen möchte?

Dann laden wir Sie ein, bei einer dieser Freizeiten Antworten auf ihre Fragen zu bekommen.

Österreich: Zeit: 8. – 20. Juli Sprache: Englisch Schwerpunkte: Projektmanagment, IT, unterstützende Rollen || Frankreich: Zeit: 21.  Juli – 3. August Sprachen: Englisch + Französisch Schwerpunkte: Sprachwissenschaft, Linguistik, Alphabetisierung, Bibel im Gebrauch

­Kosten: 450 € (exkl. Reisekosten)
Anmeldung: info@wycliff.at
Nähere Infos: www.wycliffe.org.uk/get-involved/events/two-week-stint

Schloss Klaus und Kirche

Die eigene Sprache schätzen lernen

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Bei einem Workshop helfen Ruuli-Nyala-Sprecher dem Übersetzungsteam, einen Übersetzungsentwurf der Apostelgeschichte zu überprüfen. (Foto: Musisi Vicent Salongo)

„Wenn es dieses Übersetzungsprojekt nicht gäbe, dann wäre unsere Sprache vielleicht ausgestorben.” Nakasongola, Uganda

Nafutali ‘Magala’ Walugendo ist ein pensionierter Volksschullehrer und ein Sonderberater des Ruuli-Königs. Vor einiger Zeit erzählte er, warum er es so schätzt, dass durch Bibelübersetzung die Verwendung der Muttersprachen gefördert wird.

„Als ich in die Mittel- und Oberschule ging“, erinnert er sich, „konnte man keine andere Sprache verwenden als Ganda und Englisch. Und wenn man einen Namen hatte, der keinem Namen in Ganda entsprach, wurde der Name sofort geändert.

Mein richtiger Name ist Walugendo. Weiterlesen »

Die richtigen Worte…

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Im Oktober 2016 war es soweit: Die Übersetzung der Offenbarung war von den Saliba-Übersetzern in Papua-Neuguinea mehrmals überarbeitet worden. Nun wollte ich sie mit einigen Teammitgliedern nochmals genau durchlesen, bevor das Buch in einem der Dörfer auf Verständlichkeit geprüft werden sollte. Meine Aufgabe war, sicherzustellen, dass der Text vollständig und auch richtig übersetzt war.

Das Übersetzungsteam in Papua-Neuguinea
Das Saliba-Übersetzungsteam in Papua-Neuguinea

An vier Stellen in der Offenbarung ging es auch um die Begriffe „Zauberer“ bzw. „Zauberei“. In den ersten Versionen hatten die Übersetzer den Begriff „Machenschaften der Dunkelheit“ (masigili kabikabidi) dafür verwendet. Beim Überprüfen waren diesmal auch andere Mitarbeiter dabei, und einer sagte, dass dieser Ausdruck nicht klar sei. Wir sollten besser laukukula­­ verwenden. Die anderen stimmten sofort zu. Ich versuchte zu sagen, dass dieser Begriff sich nur auf Wortzauber beziehe und daher zu eng gefasst sei. Es gäbe viele Arten von Zauberei und wir müssten einen Überbegriff nehmen, der alle Formen abdeckt. Da stieß ich auf Widerstand. In der nachfolgenden Diskussion stellte sich heraus, dass in den englischen Übersetzungen, die unsere Saliba-Mitarbeiter verwendeten, „magic spells“ stand. Das kann man tatsächlich mit „Wortzauber“ übersetzen. Meine Mitarbeiter erklärten mir, laukukula­­ sei in Ordnung, und es gebe keinen übergeordneten oder besseren Begriff. Ich ließ die Sache erst einmal auf sich beruhen. Weiterlesen »

Wenn Bücher fehlen…

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Haus im Mbeya-Gebiet
Haus im Mbeya-Gebiet

Wie kann das Wort Gottes dort verbreitet werden, wo es weder Postwesen noch Buchhandlungen gibt, kaum Beleuchtung in den Häusern vorhanden ist und die Menschen in ihrer eigenen Sprache nur stockend lesen können?

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Wir wollen es mit unseren eigenen Händen sehen!

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Die vier Volksgruppen Lubwisi, Lugungu, Lugwere und Lunyole in Uganda bekamen 2016 das Neue Testament in ihren Sprachen. Eine Kollegin in Uganda erzählt: „Wir wollen es mit unseren eigenen Händen sehen!“ Weiterlesen »