Wycliff-Gebetsabend am 17. November 2017

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Wir laden Sie herzlich ein, mit uns beim Wycliff-Gebetsabend
für unsere Mitarbeiter, für die bibellosen Völker
und für weltweite Anliegen zu beten.

Sind Sie dabei?

Wann?

am Freitag, 17. November 2017 um 19:30

Wo?

in der Freikirche Volksmission Linz, Starhembergstraße 7, 4020 Linz

Wycliff-Infotage, 27. – 30. Dezember 2017 in Deutschland

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Alphabetisierung – eine Kostprobe!
Alphabetisierung – eine Kostprobe!

Drei Tage, die sich lohnen!

Während dieser Tage kannst du auf unterhaltsame Art die Arbeit von Wycliff kennenlernen und einen Blick in fremde Kulturen werfen. Du kannst dich mit erfahrenen Mitarbeitern austauschen und deine Fragen loswerden. Wir freuen uns auf dich!

Was?

•  Berichte aus Einsatzländern
•  Informationen zu Ausbildung und Eignung
•  Informationen zu offenen Stellen, wie Spezialisten
     für Alphabetisierung, IT-Fachleute, Lehrer, …
•  Hintergrundinfos zu Spracharbeit und Linguistik
•  Sendende Gemeinde, Finanzierung u.v.m.

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Die eigene Sprache schätzen lernen

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Bei einem Workshop helfen Ruuli-Nyala-Sprecher dem Übersetzungsteam, einen Übersetzungsentwurf der Apostelgeschichte zu überprüfen. (Foto: Musisi Vicent Salongo)

„Wenn es dieses Übersetzungsprojekt nicht gäbe, dann wäre unsere Sprache vielleicht ausgestorben.” Nakasongola, Uganda

Nafutali ‘Magala’ Walugendo ist ein pensionierter Volksschullehrer und ein Sonderberater des Ruuli-Königs. Vor einiger Zeit erzählte er, warum er es so schätzt, dass durch Bibelübersetzung die Verwendung der Muttersprachen gefördert wird.

„Als ich in die Mittel- und Oberschule ging“, erinnert er sich, „konnte man keine andere Sprache verwenden als Ganda und Englisch. Und wenn man einen Namen hatte, der keinem Namen in Ganda entsprach, wurde der Name sofort geändert.

Mein richtiger Name ist Walugendo. Weiterlesen »

Die richtigen Worte…

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Im Oktober 2016 war es soweit: Die Übersetzung der Offenbarung war von den Saliba-Übersetzern in Papua-Neuguinea mehrmals überarbeitet worden. Nun wollte ich sie mit einigen Teammitgliedern nochmals genau durchlesen, bevor das Buch in einem der Dörfer auf Verständlichkeit geprüft werden sollte. Meine Aufgabe war, sicherzustellen, dass der Text vollständig und auch richtig übersetzt war.

Das Übersetzungsteam in Papua-Neuguinea
Das Saliba-Übersetzungsteam in Papua-Neuguinea

An vier Stellen in der Offenbarung ging es auch um die Begriffe „Zauberer“ bzw. „Zauberei“. In den ersten Versionen hatten die Übersetzer den Begriff „Machenschaften der Dunkelheit“ (masigili kabikabidi) dafür verwendet. Beim Überprüfen waren diesmal auch andere Mitarbeiter dabei, und einer sagte, dass dieser Ausdruck nicht klar sei. Wir sollten besser laukukula­­ verwenden. Die anderen stimmten sofort zu. Ich versuchte zu sagen, dass dieser Begriff sich nur auf Wortzauber beziehe und daher zu eng gefasst sei. Es gäbe viele Arten von Zauberei und wir müssten einen Überbegriff nehmen, der alle Formen abdeckt. Da stieß ich auf Widerstand. In der nachfolgenden Diskussion stellte sich heraus, dass in den englischen Übersetzungen, die unsere Saliba-Mitarbeiter verwendeten, „magic spells“ stand. Das kann man tatsächlich mit „Wortzauber“ übersetzen. Meine Mitarbeiter erklärten mir, laukukula­­ sei in Ordnung, und es gebe keinen übergeordneten oder besseren Begriff. Ich ließ die Sache erst einmal auf sich beruhen. Weiterlesen »

Wenn Bücher fehlen…

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Haus im Mbeya-Gebiet
Haus im Mbeya-Gebiet

Wie kann das Wort Gottes dort verbreitet werden, wo es weder Postwesen noch Buchhandlungen gibt, kaum Beleuchtung in den Häusern vorhanden ist und die Menschen in ihrer eigenen Sprache nur stockend lesen können?

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Wir wollen es mit unseren eigenen Händen sehen!

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Die vier Volksgruppen Lubwisi, Lugungu, Lugwere und Lunyole in Uganda bekamen 2016 das Neue Testament in ihren Sprachen. Eine Kollegin in Uganda erzählt: „Wir wollen es mit unseren eigenen Händen sehen!“ Weiterlesen »

Keine Mittel für den Leseworkshop?

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„Wir können es uns diesmal nicht leisten zu euch zu kommen und zu unterrichten…“

Eine Lesegruppe in jeder Sprachgemeinschaft, mit der sie zusammenarbeiten – das ist ein Ziel des Alphabetisierungsteams des Mara-Mehrsprachenprojekts in Tansania. Normalerweise werden für jede Lesegruppe drei Workshops durchgeführt: ein dreitägiger Leseworkshop, ein fünftägiger Schreibworkshop und ein eintägiger oder zweitägiger Abschlussworkshop. Die Teilnehmer der Lesegruppen freuen sich immer sehr, wenn ein neuer Workshop organisiert wird. Denn das bedeutet, dass sie eine weitere Chance bekommen, Lesen und Schreiben zu üben und ihre vielen Fragen zu stellen.

Aber das Budget der Alphabetisierungsabteilung ist begrenzt. Daher mussten sie 2016 die Entscheidung treffen, den Anschlussworkshop für die Lesegruppe in der Ikizu-Sprachgemeinschaft nicht abzuhalten. Samson, ein Mitglied des Alphabetisierungsteams und Hauptlehrender in diesen Workshops, rief eine Person dieser Lesegruppe an, um ihr die schlechte Nachricht mitzuteilen, aber diese Person hatte eine unerwartete Lösung parat… Fertiglesen »

Viele Wege, ein Ziel…

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Wie erreicht man eine mündliche Kultur? Als ihre Versuche mit Leseklassen und Lesematerial scheiterten, begannen eine Wycliff-Mitarbeiterin und ihr Team, sich dem Radio zuzuwenden – mit Erfolg! Weiterlesen »

Neue Technologien…

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Immer mehr Menschen rund um Misaje (Kamerun) besitzen Smartphones – und somit die großartige Gelegenheit, mit einer neuen App die Bibel in ihrer Sprache lesen zu lernen. Weiterlesen »

Auf den Buchstaben genau

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auf-dbg_team-grammarworkshopBeim Überarbeiten eines Leselernbuches in der ­Nchane-Sprache stellte sich heraus, dass der Entwurf viele Rechtschreibfehler enthielt.

Da Nchane nicht meine Muttersprache ist, hätte ich diese Fehler nicht alleine gefunden. Die einheimischen Mitarbeiter sind aber nicht darin geschult, auf kleine Lautunterschiede zu hören oder die Grammatik ihrer Sprache eingehend zu ­analysieren. Sie achten nur darauf, ob sie den Text lesen und verstehen können.

Wie haben wir also die Fehler gefunden? Weiterlesen »