Sprachforschung macht Schule!

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Amoltepec-Mixtek wird von etwa 8 000 Menschen im Süden Mexikos gesprochen. Theoretisch ist in den Grundschulen Unterricht in der Muttersprache vorgesehen, doch offizielles Unterrichtsmaterial existiert nur auf Spanisch. Als wir anfingen, dort zu arbeiten, wurde Mixtek noch nicht einmal geschrieben.

Deshalb haben wir uns von Anfang an bemüht, mit den Lehrern zusammenzuarbeiten. Weiterlesen »

GESUCHT: Berater(in) für Linguistik/Exegese in der Kaukasus-Region

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Können Sie sich vorstellen, mit Ihren Fähigkeiten einer Volksgruppe in der Kaukasus-Region zu dienen?

Weltkartenausschnitt, Kaukasus-Gebirge hervorgehobenUnsere Partnerorganisation SIL sucht eine(n) Berater(in) für Linguistik und Exegese für u.a. folgende Bereiche:

•  Erlernen einer Minderheitensprache und Kennenlernen der Kultur vor Ort
•  Sprachanalyse und Orthografie-Entwicklung
•  Schulung einheimischer Übersetzer
•  Exegetische Vorarbeit am Text
•  Überprüfen von Übersetzungsentwürfen und Vergleich mit dem Original

Leben Sie gerne in einem interkulturellen Umfeld, lieben Sie Sprachen und können Sie gut auf andere Menschen zugehen? Dann ist diese Aufgabe genau das Richtige für Sie!

Bei Interesse wenden Sie sich bitte an Sabine Oetzel.

GESUCHT: Übersetzer/innen für Einsatz auf den Karolinen

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Sind Sie Fachübersetzer/in und können sich vorstellen, fünf oder mehr Jahre zu investieren, um ein Team motivierter Sprachmitarbeiter auf einer pazifischen Inselgruppe zu verstärken?

Weltkartenausschnitt, Karolinen-Inseln hervorgehobenDie Karolinen liegen im Inselstaat Mikronesien nördlich von Australien und Papua-Neuguinea. In den meisten der auf den Inseln gesprochenen Sprachen gibt es bereits Sprachprojekte. Nun werden Fachübersetzer/innen („translation specialists“) gesucht, die ihre Fähigkeiten in die bestehenden Teams einbringen – die Aufgabe besteht unter anderem darin, einheimische Alphabetisierungsmitarbeiter bzw. Übersetzer zu schulen und zu beraten.

Wollen Sie die Herausforderung annehmen, und den Karoliniern helfen, Lesen und Schreiben zu lernen und von Gottes Wort in ihrer Sprache zu profitieren?

Bei Interesse wenden Sie sich bitte an Sabine Oetzel.

GESUCHT: Mitarbeiter(in) für Alphabetisierung in Zentral-/Osteuropa

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Möchten Sie in Zentral- oder Osteuropa mit Roma-Familien und -Gemeinschaften zusammenarbeiten, und Kindern und Erwachsenen durch Bildungsprogramme und Lese- und Schreibunterricht bessere Chancen eröffnen?

Weltkartenausschnitt, Zentral- und OsteuropaMehrsprachige Bildung und die Fähigkeit, zu lesen und zu schreiben, können für das oft benachteiligte Volk der Roma einen großen Unterschied machen. Darum werden Alphabetisierungsmitarbeiter gesucht, die sich mit Leidenschaft, Sozialkompetenz, Kreativität und Durchhaltevermögen vor allem in folgenden Bereichen einsetzen:

  Mithilfe bei Workshops/Lerngelegenheiten für Kinder und Erwachsene
•  Beziehungsbau und Zusammenarbeit mit Lehrern und Vertretern
   von Mehrsprachen-Initiativen
•  Erforschen der aktuellen Bildungspraxis
•  Mithilfe beim Planen und Umsetzen von Aktivitäten und Programmen
•  Einsatz für die Sprache und Kultur der Roma

Bei Interesse wenden Sie sich bitte an Sabine Oetzel.

GESUCHT: Linguist(inn)en als Wegbereiter in Mexiko

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Wollen Sie Wegbereiter sein? Fünf Jahre oder mehr Ihres Lebens in Mexiko investieren?

Weltkartenausschnitt mit Mexiko hervorgehobenIn vielen mexikanischen Sprachen wurden früher einmal Wörterbücher und eine Übersetzung des Neues Testaments erstellt, heute jedoch gibt es keine aktiven Mitarbeiter für Sprachentwicklung, Bildungsarbeit und Bibelübersetzung mehr in diesen Sprachen.

Sprecher der Sprachgruppen haben um Unterstützung in sprachlichen Angelegenheiten gebeten – in Bereichen wie Leseunterricht, Ausbildung von Lehrern, Übersetzung des Alten Testaments, der Übersetzung anderer Texte, …

Unsere Partnerorganisation SIL in Mexiko sucht daher dringend „allgemeine Sprachwissenschaftler“ (general linguists), die bereit sind, eine Sprache zu erlernen und dann die Sprecher mehrerer verwandter Sprachen beratend zu unterstützen.

Bei Interesse wenden Sie sich bitte an Sabine Oetzel.

Unser Konzept für Kindergärten im Zayse-Gebiet

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Zayse-Kindergarten in ÄthiopienEin Freund von uns hat in Äthiopien fünf private Kindergärten gefördert. Kinder, die diese Kindergärten besuchten, hatten es später in der Volksschule leichter als ihre Mitschüler.

In diesen Kindergärten wurde spielerisch mit Lern­materialien unterrichtet, ein hier eher ungebräuch­liches Konzept. Vielen Standardkindergärten steht nur eine Schultafel und Kreide zur Verfügung.

Das Erfolgsrezept unseres Freundes hat uns inspiriert, und so haben wir es weitgehend übernommen. Im Rahmen des Zayse-Sprachprojektes fördern wir schon eine Weile drei Kindergärten, in denen auch, wie hier ­üblich, einiges an Grundschulwissen vermittelt wird. Weiterlesen »

Was mich an meiner Arbeit fasziniert

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2008, vor 10 Jahren, setzte ich meinen Entschluss in die Tat um und reiste nach Tansania. Seitdem untersuche ich die Sprachsituation von Sprachgruppen in Tansania und Uganda. Was bewegt mich, mich weiter in der Spracherkundung einzusetzen? Weiterlesen »

Dankbar für einen Meilenstein

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Für einen langjährigen Einsatz braucht es Durchhalte­vermögen. Dabei helfen ermutigende Meilensteine – wie unsere Lesefibel.

Doppelseite einer Lesefibel: Menschen und Tiere, die laufenLesen ist fundamental für die weitere Schulbildung. Es ist in der Regel einfacher, in der Muttersprache lesen zu lernen, als in einer Fremdsprache, die man sich erst aneignen muss.

Lesefibeln können nicht einfach aus einer anderen Sprache übersetzt werden. Sie müssen für die jeweilige Sprache gezielt erstellt werden. Es gibt unterschiedliche Methoden Lesen zu lernen. Ein gutes System kann dem Schüler und Lehrer mitunter viele Monate mühsamen Übens ersparen. Weiterlesen »

Der „Two Week Stint“ kommt nach Österreich!

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Seit fünf Jahren veranstaltet ­Wycliff-England eine zwei­wöchige Infofreizeit, den „Two Week Stint“ in Frankreich. 2018 wird die Freizeit zum ersten Mal auch auf Schloss Klaus, Oberösterreich stattfinden. Junge Leute zwischen 18 und 30 Jahren, die sich über die Wycliff-Arbeit informieren möchten, sollten sich einen dieser Termine unbedingt vormerken.

Vortrag beim Two Week StintDer „Two Week Stint“ gibt jungen Menschen aus ganz Europa die Möglichkeit, zwei Wochen lang in die ­Wycliff-Arbeit hineinzuschnuppern. Die Freizeit ist besonders für Studenten und Akademiker ideal, um Neues zu lernen, im Glauben zu wachsen und auf Gottes Stimme zu hören.

Neben Lobpreis und Gebet wird es Infos zur Wycliff-Arbeit geben – je nach Veranstaltungsort mit unterschiedlichen Schwerpunkten. Die Teilnehmenden erfahren mehr über die großartigen Dinge, die Gott durch diese ­Arbeit bewirkt. An den Nachmittagen gibt es Zeit, um sich zu entspannen, die schöne Landschaft zu erkunden und andere Teilnehmer kennenzulernen.

Möchten Sie Näheres zur Wycliff-­Arbeit erfahren? Fragen Sie sich, ob Gott Sie möglicherweise in dieser ­Arbeit gebrauchen möchte?

Dann laden wir Sie ein, bei einer dieser Freizeiten Antworten auf ihre Fragen zu bekommen.

Österreich: Zeit: 8. – 20. Juli Sprache: Englisch Schwerpunkte: Projektmanagment, IT, unterstützende Rollen || Frankreich: Zeit: 21.  Juli – 3. August Sprachen: Englisch + Französisch Schwerpunkte: Sprachwissenschaft, Linguistik, Alphabetisierung, Bibel im Gebrauch

­Kosten: 450 € (exkl. Reisekosten)
Anmeldung: info@wycliff.at
Nähere Infos: www.wycliffe.org.uk/get-involved/events/two-week-stint

Schloss Klaus und Kirche

Die eigene Sprache schätzen lernen

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Bei einem Workshop helfen Ruuli-Nyala-Sprecher dem Übersetzungsteam, einen Übersetzungsentwurf der Apostelgeschichte zu überprüfen. (Foto: Musisi Vicent Salongo)

„Wenn es dieses Übersetzungsprojekt nicht gäbe, dann wäre unsere Sprache vielleicht ausgestorben.” Nakasongola, Uganda

Nafutali ‘Magala’ Walugendo ist ein pensionierter Volksschullehrer und ein Sonderberater des Ruuli-Königs. Vor einiger Zeit erzählte er, warum er es so schätzt, dass durch Bibelübersetzung die Verwendung der Muttersprachen gefördert wird.

„Als ich in die Mittel- und Oberschule ging“, erinnert er sich, „konnte man keine andere Sprache verwenden als Ganda und Englisch. Und wenn man einen Namen hatte, der keinem Namen in Ganda entsprach, wurde der Name sofort geändert.

Mein richtiger Name ist Walugendo. Weiterlesen »